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7 Nov

Ein Tag im Leben von Selim Buran – Leitung Flaschenblasanlage Vöslauer

Wie kommt eigentlich Mineralwasser in die Flasche? Und was macht man als Leiter der Vöslauer Flaschen-Streckblasanlage? Wir haben Selim Buran bei seiner Arbeit über die Schulter geschaut und ihn um ein paar Einblicke in die Geheimnisse der Produktion gebeten.

Herr Buran, Sie sind Leiter der Vöslauer Flaschen Streckblasanlage, wie war Ihr Weg zu und bei Vöslauer?

Ich bin jetzt 17 Jahre im Unternehmen und kann sagen, dass jeder Tag anders ist und immer wieder ein neuer Lernprozess ist. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, damit ein reibungsloser Produktionsablauf gesichert ist.

Warum ich das so ernst sage? Weil sonst einfach die Qualität nicht gewährleistet ist. Die Maschine verzeiht keine Unachtsamkeit oder Einstellungsfehler. Aber, um zu meinen Job-Anfängen zu kommen: ich habe in jungen Jahren in einer niederösterreichischen Getränke-Firma gearbeitet und wollte einfach im „Fahrwasser“ bleiben. Zu Vöslauer zu gehen, war damals ein guter und logischer Schritt, den ich nicht bereue. Schließlich sitze ich hier an der Quelle.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?

Wie gesagt, die Quelle natürlich, hier arbeite ich am Ursprung zum Jungbleiben. Mir gefällt hier das Zusammenspiel der Abteilungen sehr gut, man kennt sich, weiß die Zuständigkeiten der anderen, tauscht sich aus und bekommt so Einblicke in den gesamten Prozess. Auch das Thema Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig und mit Vöslauer bin ich in einem Unternehmen, das sich in diesem Bereich stark engagiert.

Was genau passiert in der Streckblasanlage, können Sie uns in wenigen, einfachen Worten erklären, wie eine PET Flasche entsteht?

Die Rohlinge, das sind diese kleinen blauen Röhrchen, werden bis zu 90° erhitzt, mit 7-10 Bar vorgeblasen und anschließend mit voller Wucht, nämlich mit 25 Bar, fertiggeblasen bis sie so aussehen, wie man sie kennt. Pro Stunde werden so 28.000 Flaschen produziert. Das macht am Tag…. egal, eine faszinierende Zahl auf jeden Fall!

Was würden Sie sich für die zukünftige Generation wünschen?

Ein gesundes und erfülltes Leben. Einer der Hauptpfeiler ist sicher eine gute Ausbildung und die Chance auf einen Job, der einem Freude macht.

 

2 Kommentare
  • Hermann Ungersbäck

    Ein gelungener, interessanter und informativer Beitrag, die der Qualität MEINES Vöslauer Mineralwassers voll und ganz gerecht wird.
    Herr Buran hat, auch für Laien wie mich, in einfachen, klaren und gut verständlichen Worten die wirklich komplexe Produktion in seinem Bereich erklärt.

    Alles Gute und weiter so.
    Mit Besten Grüßen
    Hermann Ungersbäck

    7. November 2017 at 10:28 Antworten
    • Vöslauer Team

      Vielen Dank für die lieben Worte 🙂

      7. November 2017 at 14:26 Antworten

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