7 Dinge, die dein Heute nachhaltiger machen

Nachhaltigkeit ist ein großes Schlagwort in den letzten Jahren geworden, das sich vor allem um Selbstverantwortung und Respekt gegenüber dem Planeten dreht. Es sind genau die kleinen Dinge, die großes bewirken – und jene, die wichtig sind, wenn mal wieder keiner hinsieht. (Na gut, vielleicht wenn wir unser Smartphone zücken, um es auf unserem Instagram Account zu teilen.) Wie man sein Hier und Jetzt gleich einmal nachhaltiger gestalten kann und wie sich dies auf unsere Umwelt auswirkt, haben wir hier zusammen getragen.

1.
Das unrecycelbare Kaffee-Erlebnis

Coffee-to-go Becher werden millionenfach jeden Tag ausgegeben. Obwohl sie scheinbar komplett aus Papier sind, können sie nicht recycelt werden. Warum? Der Becher ist innen mit einer dünnen Schicht aus Plastik ausgekleidet, um heiße Flüssigkeiten zu halten. Diese ist allerdings nicht mehr vom Papier trennbar. Damit ist jeder Pappbecher Restmüll und somit ein One Way Product. Genau deswegen ist ein wiederbefüllbarer Kaffeebecher so wichtig! Mehr Tipps für mehr Zero Waste gibt es von Kathryn Kellogg in ihrem Bestseller „101 Ways to Go Zero Waste“.

2.
Büchereien gibt es immer (noch)

Viele Bücher werden gekauft, zwei Seiten gelesen und dann dürfen sie im Bücherregal ihr intellektuelles, ungelesenes Leben fristen. Oft sind sie auch nur Verlegenheitsgeschenke von Weihnachten. Dass dafür Millionen Bäume gefällt werden, ist vielen nicht bewusst. Beispielsweise 80 Prozent der in Deutschland verwendeten Fasern, die für die Papierindustrie notwendig sind, werden importiert und stammen nicht aus Recyclingmaterial (wie Radio Bayern herausfand). Schlecht für die eigene Ökobilanz und noch schlechter, dass es bisher wenig thematisiert wird. Deswegen: Wer langfristig der Umwelt etwas gutes tun will, geht entweder in die Bücherei (hier gibt es auch eBooks im Verleih!) oder in den Buchhandel (ja, den gibt es auch noch offline) und blättert kurz durch, bevor gekauft wird.

 

3.
Dein Kühlschrank mag kaltes Essen

Es ist eine simple Regel an die man sich halten sollte: Nur Lebensmittel mit Raumtemperatur (oder natürlich kühler) sollten im Kühlschrank gelagert werden. Heiße Speisen heizen den Kühlschrank auf und verursachen ein Hochfahren der Kühlkapazität, die wiederum mehr Strom frisst. Gewusst, dass immerhin 10 bis 20 Prozent des Energiebedarfs eines Haushalts von Kühlschränken verbraucht werden? Seinen alten Kasten auszutauschen, kann daher nicht nur die Geldbörse, sondern auch die Umwelt schonen. Vor allem, wenn man auf die Energieeffizienz achtet. Tipp: Eisschicht auf der Rückseite deines Tiefkühlers? Gönne ihm mal ein Abtauen.

4.
Eine Wurmbox macht dein Leben grüner

Dass zu viel Bioabfall im Restmüll landet, ist ein generelles Problem. Wie man nicht nur dies verhindern, sondern auch Pflanzendünger selbst herstellen kann, ist das Ziel einer Wurmbox. Diese verwandelt Gemüseschnipsel mithilfe von, wie der Name schon sagt – Regenwürmer, in Erde bzw. Düngertee. Die Auswahl an Wurmboxen ist groß. Ein Designerstück, das bereits Awards gewonnen hat, gibt es von Urbalive. Diese Wurmbox kann gleichzeitig auch als stylisher Hocker verwendet werden. We like!

5.
Koordiniert einkaufen

Am Weg nach Hause überfällt einen oft der Hunger, man biegt in Richtung „nächster Supermarkt“ ab, steht vor vollen Regalen und kauft wild drauf los. In den eigenen vier Wänden angekommen, merkt man dann erst, was alles schon im Kühlschrank vorhanden ist. Wer dem entgehen will, macht einfach in der Früh schnell ein Foto des Kühlschrankinhalts und schon weiß man, was man für das Abendessen noch mitnehmen muss. Damit können viele Lebensmittel vor dem Abfall gerettet werden. Immerhin werden in Österreich immer noch 89 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen!

6.
Blumiges

Schnittblumen, wie beispielsweise Rosen, werden aus fernen Längern eingeflogen oder mit Kühltransportern quer über den Kontinent geschickt. Ihre Umweltbilanz ist dementsprechend oft gar nicht so rosig. Wer bewusst kauft, greift auf Pflanzenschmuck zurück, der gerade Saison hat und freut sich dann umso mehr, wenn Annemonen oder Pfingstrosen auch bei uns wieder blühen.

 

7.
Braucht es einen Müllsack?

Reduzieren wir beim Einkaufen Müll oder versuchen plastikfrei zu leben, wird meistens immer noch ein Müllsack verwenden. Wer darauf verzichtet und sich die Mühe macht den Mistkübel regelmäßig mit Essigwasser zu reinigen, spart im Jahr mehrere Rollen Mistsäcke. Wer das nicht möchte, kann auch auf andere Verpackungen zurückgreifen, die sowieso im Müll gelandet wären. Wie beispielsweise Versandsäcke von Online-Versandhäusern.

 

 

 

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