7 Dinge, die jeden Tag die Welt ein bisschen besser machen

Klimaschutz geht uns alle an. Und es sind die kleinen Handgriffe und Änderungen in unserem täglichen Leben, die vieles bewirken können. Sei es ein bewusster Konsum oder der Austausch von Energiefressern im Haushalt – es gibt viele Möglichkeiten, wie wir unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern und unseren Planeten nachhaltig entlasten können. Ganz nach dem Motto: „Einer für alle, alle für die Umwelt.“

 

1.

Lebensmittel wollen nicht weggeworfen werden

Pro Person werden in der EU 173 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr weggeworfen. Die Hälfte des Abfalls stammt aus privaten Haushalten. Konkret ist ungefähr so, als würde man eine von vier Einkaufstaschen gleich vor dem Supermarkt wieder in eine Mülltonne leeren. Ein Bild, das absurd erscheint, aber die Realität widerspiegelt.

Was jeder dagegen unternehmen kann? Mahlzeiten planen, einberechnen, wie oft man nicht zu hause essen kann und darauf achten wie verderbliche Lebensmittel gelagert werden können, um möglichst lange zu halten. Und: Auf das „Gewissen“ des Mindesthaltbarkeitsdatums geht immer noch viel Abfall. Auch wenn das Datum bereits überschritten ist, kann das Lebensmittel noch in Ordnung sein und sollte nicht sofort weggeworfen werden.

 

 

2.

Es wird nicht so heiß gewaschen, wie gegessen

Dass Wäsche oft viel zu heiß gewaschen wird, verbraucht unnötig Energie. Dazu werden Textilien schneller kaputt, da sie ausleiern oder eingehen. Ein Umstand, der auch zu einem höheren Textilabfall führt. Wer bei 30 Grad wäscht und Bettwäsche sowie Handtücher trennt, spart nicht nur bei der Stromrechnung, sondern auch beim Shoppen. Das Klima wird ebenso entlastet, wer auf den Trockner verzichtet.

 

3.

Der Akku hat ein „Leben danach“

Die Faustregel ist, je länger ein elektronisches Gerät im Gebrauch ist, desto besser für die Umwelt. Statt sein altes Smartphone ad acta zu legen, braucht es meist nur einen neuen Akku, um frisch durchzustarten. Sollten Smartphone, Laptop & Co einmal doch ausgedient haben, ist die fachgerechte Entsorgung – aller Geräte mit Akkus – wichtig. Leider verursachen immer mehr unachtsam entsorgte Akkus, die im Restmüll landen, gefährliche Brände in den Müllsortieranlagen.

 

4.

Triff mit deiner PET-Flasche voll ins Gelbe

Wer Plastikverpackungen und PET-Flaschen (bitte zusammengedrückt) in der gelben Tonne oder dem gelben Sack entsorgt, leistet einen wichtigen Beitrag neue Verpackungen herstellen zu können und so weniger auf neue Rohstoffe zurückgreifen zu müssen. Nur damit kann rePET funktionieren.

 

5.

Regional ist nicht egal

Warum wir mehr Wasser verbrauchen, als unser Wasserzähler angibt, liegt an unserem Konsumverhalten. Wir importieren Lebensmittel aus der ganzen Welt, die in den Produktionsländern Wassermangel verursachen. So verbraucht der Reisanbau mittlerweile 85 Prozent der globalen Wassermengen. Auch Trend-Früchte, wie Avocados, die aus fernen Ländern eingeflogen werden, verursachen durch ihre lange Reise einen hohen Co2-Ausstoß.

 

Wie man seinen Wasserverbrauch reduzieren kann? Nicht nur beim frischen Obst und Gemüse auf die Herkunft achten, sondern auch bei verarbeiteten Lebensmitteln, wie Tiefkühlware oder Marmeladen auf die Herstellerangaben achten, denn hier wird auch auf Importware gesetzt und seltener auf heimische Produzenten zurückgegriffen.

 

6.

3 Tipps, die den Kühlschrank „klimafit“ machen

  1. Steht der Kühlschrank neben der Heizung verbraucht er mehr Strom, da er sein Inneres stärker kühlen muss. Auch andere Wärmequellen, wie ein Backofen minimieren seine Effizienz.
  2. Ebenso sollte 20 Zentimeter Abstand zur Wand haben, damit die warme Luft abgeleitet werden kann und es zu keinem Wärmestau kommt.
  3. Ein Kühlschrank verbraucht weniger Strom, wenn er nicht nur regelmäßig abgetaut wird, sondern auch vollgefüllt ist und die Lebensmittel vor dem Einlagern auf Zimmertemperatur abgekühlt sind.

 

7.

Umweltschutz fängt im Kleiderschrank an

Die wenigsten Kleidungsstücke sind vor dem Gang in die Altkleidertonne (oder Müll) so abgetragen, dass sie nicht mehr weiter verwendet werden können. Dabei gehören Textilien zu den größten Klimakillern! Rohstoffe (z.B. Baumwolle) verschlingen große Mengen an Pestiziden und Wasser. Wer auf nachhaltige Produktion achtet, Secondhand in seinen Kleiderschrank lässt und auf zeitlose, hochqualitative Teile setzt, entlastet die Umwelt wesentlich.
Online-Plattformen, Fashion-Flohmärkte und Tauschparties sind derzeit beliebt wie noch nie. Und dieser positive Trend wird sich laut Zukunftsforschern auch fortsetzen. Wie Mode „nachhaltig geht“? Einfach hier vorbeischauen.

 

 

10. September 2019
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