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20 Aug

Der Teufel hat eine Haut: DEVILSKINS

Nomen es omen! Kann man zumindest von den Brüdern Peter und Stefan Teufelberger behauptet, die zusammen die Marke Devilskins startete. Sie produzieren Lederhosn, die abseits vom Klischee ihre Fans finden.

 

 

Als “Arschbombe” ins kalte Wasser bezeichnen die beiden ihren Einstieg in die Modebranche. Schließlich hatten sie – damals noch – Studenten keine Erfahrung mit dem textilen Gewerbe. “Als komplette Quereinsteiger haben wir quasi bei null angefangen und uns dann Schritt für Schritt vorgearbeitet”, erzählt Peter Teufelberger. Wie es zu der Idee gekommen ist, ist wie immer relativ schnell erklärt: Bruder Stefan suchte 2012 eine Lederhosn, die “möglichst schlicht und modern sein sollte”, um sie auch im Alltag gut kombinieren zu können. So kam die Idee Devilskins zu starten.

Nach fast zwei Jahren “Planungsphase” sind sie seit diesem Februar auf dem Markt und haben schon viele Fans gewonnen. Dabei wird die Lederhose wieder auf ihren alten Ursprung zurückgeführt und gleichzeitig modernisiert, erklären die Brüder. Schließlich galt sie als Arbeitshose und wurde erst später zu einem Freizeit-Outfit umstilisiert. “Die mit Trachtenelementen überladenen Hosen haben mich nicht angemacht.”

Das Problem sehen die beiden Neo-Designer außerdem am Trachten-Boom, der viel billiges Textil in die Läden “geschwappt” hat und ein “monotones Überangebot” bescherte. Dem entgegenzuwirken ist Ziel der beiden, die hochwertiges Leder verwenden, um “ihre” Hose für viele Träger alltagstauglich zu machen.

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