Der Barbier vom Zillertal: Sebastian Pfister macht Männer schön(er)

Er schwört auf Nassrasur und macht mit seinem Barber-Salon Furore. Die Rede ist von Sebastian Pfister. Nach der Matura machte er sich nicht nur daran in die Fußstapfen seines Großvaters und Vaters zu treten, sondern auch seinen „first Man Cave“  zu realisieren – The BARBER wurde gestartet und ist heute über die Landesgrenzen bekannt. In unserem Interview erzählt Sebastian Pfister von seinen Tipps rund um Bart & Co. 

 

Grooming ist in Österreich noch eher unbekannt. Worum geht es dabei?

Grooming bedeutet in Wirklichkeit nichts anderes als Pflege. Dabei geht es generell um die Person; in unserem speziellen Fall um Haare und Bart. Wie das Haar sollte auch der Bart und vor allem auch die Haut darunter gut gepflegt werden. Auch ein Bart-Trimm tut ab und zu gut um das ganze immer „fresh“ und gepflegt aussehen zu lassen und um sich natürlich auch so zu fühlen.

 

Wie bist du dazu gekommen und wann hast du dich entschlossen The Barber aufzumachen?

Ich habe nach meiner Matura die Ausbildung zum Friseur gemacht, um das Wissen und das Handwerk zu erlernen. Ich komme aus einer Friseurfamilie, und mein Großvater und Vater sind in diesem Bereich meine Vorbilder. In den ersten Shops 1961, deshalb auch die Jahreszahl ihm Logo, gab es immer schon für Männer und Frauen getrennte Bereiche. Damals ging der Mann nicht nur einmal im Quartal, sondern wöchentlich oder zumindest alle zwei Wochen zum Friseur. Der Barbier und der Gast waren viel mehr als nur flüchtige Bekannte und man hat sich gut unter halten. Vor allem wurde im Barbershop immer schon etwas „Schmäh geführt“ und das macht das ganze natürlich noch amüsanter. Leider ist diese Tradition über Jahrzehnte, durch Unisex-Geschäfte und sich ändernden Einstellungen und Prioritäten, verloren gegangen.

 


„Ich wollte mit THE BARBER wieder etwas Besonderes schaffen. Für unsere Gäste soll der Besuch bei uns nicht nur ein Mittel zum Zweck sein, sondern ein Erlebnis. Jeder Mann soll sich wohl fühlen und entspannt, erfrisch, gut gelaunt und gut aussehend bei uns irgendwann wieder raus spazieren. Das war der Plan. Und im September 2014 haben wir mit dem ersten Shop in Ramsau im Zillertal begonnen.“

 


 

Was ist das besondere, das man nur bei The Barber findet?

Ich glaube das ganz Besondere bei uns ist die Atmosphäre! Zumindest wünsche ich mir das. Gute Haarschnitte, Rasuren und Barttrimms findet man auch woanders,. Aber die Atmosphäre ist bei uns – so glaub ich – einzigartig!

 

Nach The Barber Ramsau kam The Barber Salzburg. Wann ist The Barber Wien dran?

Dazu möchte ich jetzt gerade noch keine genauen Aussagen machen! Aber sollte es tatsächlich stimmen, dass etwas kommt, dann kann ich sagen, es wird noch mal richtig eins drauf gesetzt!

 

 

Durch den aktuellen Trend erscheint der Bart in neuem Licht. Bärte werden wieder gehegt und gepflegt. Doch wem steht er und wem nicht? Gibt es ein richtiges „Bartgesicht“?

Gehegt und gepflegt ist die perfekte Aussage. Ich finde ein richtiges Bartgesicht ist jedes Männergesicht. Wird der Bart nicht richtig behandelt, oder wächst bzw. sprießt er nicht so perfekt, kann auch nichts Cooles entstehen. In diesem Fall sollte Mann dann dringend den Fachmann aufsuchen. Der kann bestimmt einen guten Rat geben 😉

 

In der Früh soll es immer schnell gehen. Wie kann Mann in 3 Minuten gepflegt das Haus verlassen?

Ich persönlich bin ja ein großer Freund von der morgendlichen Dusche. Das ist immer eine gute Basis. Dann anziehen, bis dahin sind die Haare halbwegs getrocknet dann ein bisschen Produkt in die Haare, Bartöl und Balm ins Gesicht und Mann ist gut riechend und frisch bereit für den Tag. Und das geht auch in 3 Minuten – mit der richtigen Vorbereitung.

 

 

 

 

Fotos: Domenico Galizia (Epicminutes)

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