Der Fesch’markt im Gespräch: Interview mit Katrin Hofmann

Wenn Katrin Hofmann von ihrem ersten Fesch’markt spricht, leuchten ihre Augen: „Es war ursprünglich als ein Fest für Freunde gedacht, wurde mit der Zeit aber immer größer und größer.“ Mittlerweile ist der „Kunst- und Designmarkt“, wie er beim ersten Durchgang geheißen hat, eine Institution geworden. Zweimal pro Jahr wird die Ottakringer Brauerei zum Festivalgelände. Linz, Graz und Vorarlberg sind die neuesten Ableger, die ebenfalls nicht gerade unter Besuchermangel leiden. 

Zusammen mit Barbara Daxböck entwickelte Katrin Hofmann ein Eventformat, das Kunst, Accessoires, Interior, Food und Mode unter ein Dach und an einem Wochenende zusammen bringt. Die beiden lernten sich am Gerstenboden der Brauerei besser kennen. Ein Jahr später war es dann bereits soweit. 220 Aussteller über drei Tage sind das Resultat jahrelanger Arbeit – eine Arbeit die als „Fulltime-Job zu managen ist“, wie die Fesch’markt Gründerin erzählt.

„Der Name Fesch’markt wurde bewusst gewählt, um sich nicht auf ein bestimmtes Gebiet oder Sparte festzulegen, sondern für alles offen zu bleiben“, meint Hofmann. Offen sind sie besonders auch für neue Labels, die stets einen wichtigen Stellenwert am Fesch’markt haben: „Wir haben für Wien an die 1.000 Bewerbungen und es ist dann schon schwierig auszuwählen, was passt. Wir suchen nach den Bestsellern aus, die es nicht in jedem zweiten Geschäft in Neubau oder auf jedem Markt zu kaufen gibt und mischen unsere fixen Aussteller mit jenen, die noch nie am Fesch’markt gewesen sind.“

Neben Graz, Linz und Vorarlberg (das nächste Mal von 7. bis 9. Juli in Feldkirch) wird eventuell noch Innsbruck angedacht. Und außerhalb von Österreich? Dafür würden erstmal nicht die Kapazitäten reichen. Aber wer weiß …

Prickelnde Impressionen vom letzten Fesch’markt & das ganze Interview mit Katrin Hofmann gibt es in unserem Video! Gleich ansehen:

 

 

 

 

 

 

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