Dimitrije Gojkovic gewinnt Rondo Vöslauer Modepreis

Auch in diesem Jahr war die Angewandte Show 15 ein Fixpunkt für die heimische Modeszene, um neue Talente zu feiern. Mit dabei ist stets die Verleihung des Rondo Vöslauer Modepreises, der dieses Mal an Dimitrije Gojkovic verliehen wurde.

Seit Jahren ist der Gast-Professor bzw. die Gast-Professorin der Modeklasse mit großen Namen ausgestattet worden. So durften die Studierenden in den letzten Jahrzehnten unter anderem etwa bei Karl Lagerfeld, Helmut Lang, Vivienne Westwood, Jil Sander oder Raf Simons lernen. Diesmal ist der Pariser Modedesigner Hussein Chalayan an der Reihe. Ein innovativer Kopf, der unter anderem mit seinen Licht-Installationen in Kleidern die Grenzen zwischen Kunst und Kleidung verwischte.

Zu einem seiner besten Schüler gehört definitiv Dimitrije Gojkovic, der mit seiner Kollektion „NEW WOOL“ den Rondo Vöslauer Modepreis für sich entscheiden konnte und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

Wie Gojkovič dem Standard im Interview verriet, näht er seit er 14 Jahre alt ist, lernte an unterschiedlichen Modeschulen und schaffte schlussendlich seinen Abschluss in Wien.

„NEW WOOL“ ist eine Kollektion, die sich an lässigem Minimalismus orientiert und dabei auf klassische Farben zurückgreift. So ganz clean sind die Modelle allerdings dann doch nicht, denn erst auf den zweiten Blick sieht man die unglaubliche Detailvielfalt, die der Designer (der sich übrigens nicht als solcher bezeichnen möchte) in seine Arbeiten steckt. Die Stoffmuster werden dabei präzise eingearbeitet, sodass der Schein entsteht, es würde alles aus einem Guss gefertigt sein.

Bravo!

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Fotos: Shoji Fujii (Show), Yasmina Hadadd (Studio)

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