Ecstatic Dance in Wien: Hopfen- wird Tanzboden

Dance like nobody’s watching!“, ist eine Weisheit, die sich am Dancefloor besonders gut macht! Dies nimmt sich Yoga-Teacher Leni Lindström auch gleich einmal für ihr Event Ecstatic Dance am 31.1.2019 in der Ottakringer Brauerei zum Vorbild. 

Wer denkt, dass das nach einer „normalen“ Party klingt, irrt. Denn es gibt keinen Alkohol, keine Schuhe, Handys und Geplauder. Die Konzentration auf Musik und Bewegung beschreibt auch gleich den Subtitel des Events: „The Conscious Party“.

Ecstatic Dance hat sich in den letzten Jahren in vielen Ländern zu einem Health-Trend entwickelt, der Körper und Geist eint. Die Community wächst auch in Deutschland (hier gibt es bereits ein eigenes Festival) und Österreich stetig. Auch auf Social Media Plattformen, wie Facebook formieren sich Gruppen. Beim Ecstatic Dance gibt es keine Regeln. Jeder darf nach seinem persönlichen Ausdruck tanzen, keiner urteilt über den anderen. Ungewohnt? In einer so normierten Welt, wie der unseren definitiv. Und ein weiterer Grund, warum die Events einen so regen Zulauf aus allen Altersgruppen haben.

 

 

Wie ist es zur Idee des Ecstatic Dance gekommen?

Leni Lindström: „2018 habe ich mein Yoga-Teacher Training in Bali, Ubud, absolviert. Mich hat diese Insel so in ihren Bann gezogen, dass ich 2019 wieder für ein Monat zurückkehrte, um mich weiter zu bilden. Um alle Vibes und den Spirit bestmöglich aufzusaugen, wohnte ich direkt in einer der bekanntesten Yogaschulen in Bali – dem Yoga Barn. Dort besuchte ich auch meinen ersten Ecstatic Dance. Es war so ein einzigartige, schöne Erfahrung für mich, dass ich bereits – während ich noch tanzte – wusste, dass ich diese Energie mit nach Wien bringen muss.“

Was darf man sich vom Ecstatic Dance erwarten?

Leni Lindström: „Seit eineinhalb Jahren veranstalten DJ Jotope (Johannes Petzl) und ich Pop-Up Techno Yoga-Events in Wien, Linz und Salzburg und bieten unsere Klassen auch auf Musik-Festivals an. Vor dem Ecstatic Dance wird es auch eine Techno-Yoga-Klasse geben. Das heißt, dass man mit dem Kombi-Ticket an beiden Events teilnehmen kann! Für all jene, die nach der Techno-Yoga-Klasse zum Ecstatic Dance bleiben, wird es in der Pause eine kleine Stärkung geben, bevor der Einlass für die Dancer beginnt. Nach ein paar einleitenden Worten von mir zum Event und den Guidelines startet auch schon DJ Jotope an den Decks. Es wird keinen Tanzlehrer oder Guide geben – bloß pure Musik und dich!“

Alleine oder lieber mit Freunden bzw. Freundinnen?

Leni Lindström: „Ich glaube hier gibt es kein so oder so! Bei meinem ersten Ecstatic Dance war ich alleine, weil einer Freundin was dazwischen gekommen ist. Für mich war es echt eine Überwindung nur mit mir selbst hinzugehen. In meinem Kopf waren Gedanken wie ‚Du stellst dich auch nicht allein in einen Club – mit wem sollst du dann tanzen – das wird sicher total unangenehm und komisch … blablabla!‘ Aber ich wurde schnell vom Gegenteil überzeugt. Bei einem Ecstatic Dance sind die Leute sehr offen, wertschätzend und locker. Keiner gibt einem das Gefühl fehl am Platz zu sein! Beim Tanzen gibt es keine Regeln, wenn man mit Freunden kommt, kann man gemeinsam, aber auch für sich selbst tanzen. Wenn man alleine da ist und auf der Tanzfläche jemanden begegnet, der einem mit der Körpersprache signalisiert, dass es in Ordnung ist gemeinsam mit oder ohne Berührung zu tanzen, dann ‚GO FOR IT!‘. Wichtig ist nur der achtsame Umgang mit dem Gegenüber. Falls man mit einer Person nicht tanzen möchte, dankt man mit gefalteten Händen vor dem Herz und verneigt sich.“

 

 

Wer beim Ecstatic Dance dabei sein möchte, sollte sich beeilen! Tickets sind über den Webshop auf der Seite von Techno Yoga erhältlich. Im März ist der nächste Termin geplant.

 


Leni Lindström veranstaltet neben dem Ecstatic Dance in Wien, Linz & Salzburg auch Techno Yoga Klassen. Sie unterrichtet u.a. auf Festivals (2019 FM4 Frequency, Balaton Sound) und veranstaltet in Linz regelmäßig den Yoga Brunch Club. Für 2020 sind weitere Workshops geplant.


 

Titelfoto: Julia Traxler

9. Januar 2020
Die Weltverbesserer: PANGAIA
25. Januar 2020
Reparier‘ doch mal wieder!

Kommentieren

Die E-Mail Adresse wird auf der Website nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet und müssen ausgefüllt werden.