Eine funkelnde Partnerschaft: Fotografin Rafaela Pröll & Juwelier Oliver Heemeyer

Wenn zwei kreative Köpfe zusammentreffen, kann so einiges entstehen. Passiert mit Fotografin Rafaela Pröll und Juwelier Oliver Heemeyer, der mit seinen Designs Trends setzt. „Ich habe Oliver Heemayer porträtiert und es war schnell klar, dass wir einen ähnlichen Zugang zur angewandten Fotografie haben. So haben wir uns nicht aus den Augen verloren“, erzählt Pröll. Entstanden sind Fotos, die österreichisches Design perfekt in Szene setzen.

Welche Stimmungen wolltest du beim Kampagnen-Shooting unbedingt einfangen?

Rafaela Pröll: Unsere Intention war den Betrachter in jedem Fall etwas länger „zu beschäftigen“. Die Fotos sollten einen irritierenden Moment haben und Emotion zeigen. Olivers Initialen OH! boten uns dafür den idealen Rahmen.

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Welche internationalen Trends im Schmuckdesign gibt es derzeit? In welche Richtung wird es in den nächsten Jahren gehen?

Oliver Heemeyer: Um es brutal auszudrücken: entweder „trashy“ – damit meine ich Modeschmuck der sechs bis zwölf Monate aktuell ist – oder sehr, sehr hochwertige Edelsteine und Diamanten, die Wertsteigerungspotential haben. Die Zeiten der crazy Designs sind vorbei, es wird wieder alles etwas zeitloser. Klassik, neu interpretiert.

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Im Gegensatz zu vielen anderen Shootings mit Juwelen wurde die Abendrobe weggelassen – warum?

Rafaela Pröll: Ich wollte OH! unverwechselbar und sehr modern fotografieren und konnte für das Styling Rike Hemendinger gewinnen. Für uns war ganz wichtig, schmuck nicht als teil der grossen robe, sondern als als exklusives, individuelles aber täglich tragbares Accessoire zu zeigen. Genauso wie Oliver und Christoph (Anm. Christoph Kircher, Geschäftspartner) den Auftritt ihrer Kundinnen sehen.

An welche Trägerin denkt Oliver Heemeyer, wenn er am Design-Pult sitzen?

Oliver Heemeyer: An eine starke, selbstbewusste Frau, die niemals auf die Idee käme mit Männern konkurrieren zu müssen. Sie lebt entspannt ihre Weiblichkeit aus und beherrscht die ganze Bandbreite – von Rockerin bis Lady. Cate Blanchett bringt das für mich auf den Punkt.

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Wenn du dir ein Stück vom Set mitnehmen könntest, welches wäre es gewesen?

Rafaela Pröll: Ich bin an und für sich keine Schmuckträgerin – umso mehr zeigt sich Oliver Heemeyers Meisterhand in der Tatsache, dass ich unbedingt den massiven Ring aus facettiertem Onyx und Gold haben wollte. Allerdings war eine Kundin schneller, sie erwarb exakt diesen Ring. Mir soll’s recht sein – es spricht für unsere Arbeit!

Apropos Schmuckstück: Was ist das ultimative Teil von Oliver Heemeyer, das man zu hause haben sollte?

Oliver Heemeyer: Ein Stück aus unserer „Grey Collection“. Die Designs sind mittlerweile ein Must-Have und wurden unzählige Male kopiert. Ich verstehe das als großes Kompliment.

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Persönliche Mode-Accessoires zu individualisieren oder mit Initialen zu versehen, ist seit einigen Saisonen stark im Kommen. Kann man einen solchen Trend auch in der Schmuck-Branche sehen?

Oliver Heemeyer: Mein Schwerpunkt war schon immer die individuelle Anfertigung von Einzelstücken. Aber in der Juwelenbranche ist es anders, als sich einfach nur ein Logo auf eine Tasche drucken zu lassen. Es sind eher die erfahrenen Schmuckträgerinnen, die sich von mir individuelle Designs wünschen. Besonders der Verlobungsring wird immer mehr zu einem wichtigen Statussymbol. Und hier sind es die Männer, die sich richtig ins Zeug legen und sehr spezielle Wünsche äußern. Einen Ring von der „Stange“ hat keine Frau verdient. Und Mann gibt sich in letzter Zeit auffallend viel Mühe beim Aussuchen.

Vielen Dank für das Interview!

 

Und natürlich durfte am Set auch nicht Vöslauer fehlen. Auch Models wollen #jungbleiben. 😉

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Fotos: Rafaela Pröll

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