7 „exotische“ Kräuter, die bei uns einziehen dürfen

Plant Lovers unite! Geschmacksexplosionen können auch aus dem eigenen Garten kommen oder sich am Balkon breit machen. Wichtig ist nur auf genügend Licht und manchmal (nicht zu viel) Bewässerung zu achten. Wer sich neben Basilikum und Rosmarin einen neuen „Exoten“ pflanzen möchte, kann es mit einem aus unseren Vorschlägen ausprobieren. Einige davon sind bei Arche Noah zu finden, einem gemeinnützigen Saatgutarchiv aus Österreich, das sich für den Erhalt vom Aussterben bedrohter Kulturpflanzensorten einsetzt. Bonus: Jeder kann sich aus diesem Archiv herrliche Kräuter-, Gemüse- und Obstsaat für den eigenen Garten bestellen. Oder eben Balkon.

 

1. Ananas-Salbei

Während uns Salbei an Hustensaft und Bio-Zahnpasta erinnert, ist beim Ananas-Salbei ein Akzent der Tropenfrucht vorhanden. Dass er in unseren Breitengraden über Winter ins Haus muss, ist dann eigentlich nicht mehr verwunderlich. Als „Goodie“ für die Arbeit, wird man bereits im zweiten Jahr mit einem besonders tollen Aroma belohnt. Der Ananas-Salbei kann am Balkon auch als Sichtschutz gehalten werden, wo er eine Wuchshöhe von 180 cm (!) erreichen kann. Die Pflanze stammt aus Guatemala und Mexiko und wird auch bei uns immer beliebter.

 

salbei anbauen

Salbei gehört zu den wichtigsten Heilkräutern.

 

2. Orangen-Thymian

Sehr pflegeleicht ist der Orangen-Thymian, der auch über Winter draußen bleibt. Die Zweige können das ganze Jahr über geerntet werden und haben ein besonders würziges Orangenaroma. Die dekorative Pflanze, die bei richtigem Schnitt zu einem kleinen Bäumchen wächst, blüht im Frühsommer hellrosa. Der Orangen-Thymian passt am besten zu Geflügel oder Fisch und bekommen als Teemischungen eine besondere Note.

 

3. Daikon-Kresse

Für Liebhaber auf der scharfen Seite des Geschmackspektrums, ist die Daikon-Kresse genau das richtige. Sie kommt ursprünglich aus Japan und zeichnet sich durch einen Rettichgeschmack aus, der sie perfekt für Salate oder Brotaufstriche macht. Die Daikon-Kresse ist einfach zu ziehen und geht binnen weniger Tage auf. Wer sie auswachsen lässt, bekommt eine Knolle – ähnlich einem Radieschen.

 

4. Safran

Gewusst, dass Safran teurer ist als Gold? Wenn man die Gewichtspreise miteinander vergleicht, schlägt Safran das Edelmetall um Längen. Doch wir können auch zu Goldgräbern in unserem eigenen Garten werden! Mit etwas Pflege gedeiht Safran auch in mitteleuropäischen Breitengraden. Dazu braucht man ein sonniges Plätzchen und den Wachauer Safran, den es bei Arche Noah gibt.
Die Fäden des Safrankrokus werden geerntet und trocken gelagert. Nur eine Messerspitze des berühmten Gewürzes können einem Gericht eine besondere Note verleihen. Besonders gut schmecken sie in milchhaltigen Desserts in denen sie aufgekocht werden, wie beispielsweise Milchreis.

 

 

5. Zimtbasilikum

Wer hätte gedacht, dass es ein Basilikum gibt, das nach Weihnachten schmeckt? Das Zimtbasilikum hat neben seinem Aroma auch andere positive Eigenschaften. Es soll antibakteriell, beruhigend und krampflösende wirken. Wie jeder andere Basilikum verzeiht es keine zu niedrigen Temperaturen. Wichtig: Erst beim Kochen hinzufügen, sonst geht der Geschmack z.B. beim Kochen verloren. Das Zimtbasilikum findet man bei Arche Noah.

6. Schabzigerklee

In Südtirol ist der Klee als Brotgewürz bekannt und wird auch in der Schweiz zur Käseherstellung verwendet, was ihn als den idealen Begleiter für pikante Gerichte macht. Wer sich das Aroma zu Nutze machen will, muss allerdings erst ein wenig warten, denn die Pflanze entwickelt erst nach dem Trocknen ihren Geschmack. Den Samen für den Schabzigerklee kann man bei Arche Noah bestellen.

7. Wild-Bergamott

Mit dem klingenden, lateinischen Namen Monarda fistulosa ist der Wild-Bergamott unser letzter im Bunde und macht sich besonders gut im Tee. Wer Earl Grey liebt, der ja mit Bergamottöl angereichert wird, wird Wild-Bergamott – auch Oswegokraut genannt – lieben. Im Gegensatz zur Zitruspflanze kann man den Wild-Bergamott pflücken. Die recht unscheinbare Pflanze, die später mit lila Blüten aufwarten kann, erinnert vom Aussehen ein wenig an Minze und ist ein Magnet für Bienen. Die Pflanze gilt als wenig anspruchsvoll, kann auch im Staudenverbund „vergessen“ werden und ist mehrjährig. Je weniger man die gut verwurzelte Pflanze später einmal gießt, desto stärker wird das Aroma.
Die Saat ist bei Arche Noah bestellbar.

 

 

 

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