Hallo?! Wie sieht denn die Female Future aus?

Für eine gemeinsame, gleichberechtigte Zukunft: Das Female Future Festival ist „bigger than big“, wie es seine Organisatorinnen Patricia Zupan und Verena Eugster bezeichnen. Mit Leidenschaft vereinen sie die Female Future Power von Dornbirn bis Wien. Am 24. Oktober 2019 ist es in der METAStadt in Wien auch soweit. Wer eine Extraportion Inspiration und Motivation möchte, kann beim Female Future Festival alles rund um die Themen Karriere, Job-Chancen, Innovation und Zukunft erfahren.

Organisatorinnen des Female Future Festivals: Patricia Zupan und Verena Eugster

Welche Motivation steckt hinter dem Female Future Festival?

Patricia Zupan und Verena Eugster: Bist du fit für deine berufliche Zukunft? Unter diesem Slogan steht das vielfältige Programm des „Female Future Festivals“, das mit Top-Speaker und Speakerinnen überzeugt und unser Herzensprojekt ist. Unsere Motivation ist, dass wir als Unternehmerinnen mit vielen Frauen in allen Positionen zusammen arbeiten und ihr enormes Potenzial spüren. Da fragen wir uns dann immer, warum wagen Frauen oftmals nicht den nächsten Schritt? Wir sind davon überzeugt, dass oft der Mut und das Selbstbewusstsein fehlt. Und genau dort setzt das Female Future Festival ein deutliches Zeichen und bieten einen Tag zur Inspiration und zum Austausch. Dabei spielt es keine Rolle, ob man bereits im Business etabliert sind oder als erstes seine Ziele stecken oder frisch aus der Elternzeit kommt. Es geht um Empowerment – um Mut, für einen nächsten Schritt. Und wir freuen uns über Frauen und Männer. Denn nur gemeinsam wird es gelingen eine offene Gesellschaft zu gestalten.

Hattet ihr auch mit Gegenwind und Zweifel zu kämpfen, bevor das Female Future Festival Realität wurde?

Patricia Zupan und Verena Eugster: Gott sei Dank planen wir bereits seit 10 Jahren die unterschiedlichsten Veranstaltungen und Eventformate und haben somit bereits viel Erfahrung und gute Nerven. Es ist immer eine sehr intensive Arbeit, etwas völlig neues zu entwickeln und vorzustellen. Und dieses Festival ist das größte und bunteste seiner Art. Wir erkennen ein Ost-West-Gefälle der Emanzipation. Vieles ist in Wien bereits selbstverständlicher, weil großstädtischer als im Westen in eher ländlichen Gebieten. Aber eines bleibt überall gleich: Frauen müssen sich gegenseitig stärken und ermutigen, sich gegenseitig als Role-Models dienen. Aber „after all“ erfüllt die Arbeit an einem solchen Festival uns sehr, die Kontakte und das Feedback der unterschiedlichsten Menschen beflügelt und bestärkt uns darin, wie wichtig ein solches Format für das Empowerment von uns Frauen ist.

Was war euch bei der Wiener Ausgabe des Female Future Festivals besonders wichtig?

Besonders wichtig ist uns die Balance zwischen den Themen und den Speakerinnen und Speakern. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, alle Teilnehmenden genau dort abzuholen, wo sie stehen. Und das bedeutet, dass wir einen Riesen-Bogen an Themen spannen müssen und dabei einen ganzen Tag spannend gestalten. Daher auch die Aufteilung nach individuellen Interessen in Masterclasses und Nebenbühnen sowie Bar-Camps. Schwerpunkte sind echte und authentische Geschichten und berührende Schicksale kombiniert mit der Message „Du kannst alles schaffen, wenn du nur willst!“ Wir Frauen sind ja keine homogene Zielgruppe und wir alle haben unterschiedliche Ziele, aber eines eint uns: wir wollen etwas schaffen, etwas erreichen.

Wir glauben daran, dass alle am meisten von den Empowerment-Stories mitnehmen können, wenn sie es schaffen völlig vorurteils- sowie wertfrei den Geschichten und den Menschen an diesem Tag zu begegnen. Denn wir alle suchen einen Weg, wir alle sind unterwegs. Zum ganz persönlichen Lebensentwurf, zur ganz persönlichen Entfaltung.

 

Zahlreiche SpeakerInnen aus den unterschiedlichsten Bereichen sind mit dabei sein. Auf welchen Programmpunkt freut ihr euch schon besonders?

Patricia Zupan und Verena Eugster: Wir haben unglaubliche Speakerinnen und Speaker sowie Moderatorinnen und Moderatoren. Wir sind unendlich stolz darauf, dass alle von der Idee sofort begeistert waren und dabei sein wollten. Wir decken die Themen wie new-work, Zukunft- und Trendforschung sowie modernes Parenting ab, die digitale Wende nimmt dabei einen großen Bereich ein und natürlich das Thema Feminismus in allen Farbschattierungen: z.B. wird Robert Franken als Feminist selbstbewusst auftreten und wird sich – wenn alles gesundheitlich mit Lotte Tobisch klappt – auf eine Diskussion über Quotenfrauen ein. Es wird ein sehr kurzweiliger, gerne auch kontroversieller Tag, der nachhaltig wirken soll. Unsere Programm entwickelt sich stetig und immer noch … und da entstehen bereits Kontakte für das kommende Jahr.

Wenn ihr euch zwei Dinge für 2020 wünschen könntet, was wären diese?

Patricia Zupan und Verena Eugster: „Du kannst alles schaffen, wenn du nur willst!“ Wenn alle mit einem gestärkten Glauben an sich selbst und ermutigt für ihren nächsten Schritt nach diesem Tag nach Hause gehen, dann haben wir unser Ziel erreicht und haben dafür gesorgt, dass auch 2020 ein Female Future Festival in Wien stattfinden wird.
Und rein politisch wünschen wir uns mehr weibliche Kraft in die politischen Entscheidungen, damit wir die Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern endlich abbauen – und darüber hinaus natürlich, dass unsere offene, demokratische Gesellschaft sich weiter entwickeln kann. Denn wir fühlen uns der nächsten Generation an Frauen gegenüber verantwortlich – ähnlich wie beim Klimaschutz – und müssen aufzeigen, was wir gegen das offensichtlich Ungerechte, Ungleiche und Konservative unternommen haben.

 

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