Fitness: Wie man seine Goals nachhaltig erreicht

2019 ist schon wieder über drei Monate alt und vielleicht sind schon die Vorsätze bei einigen in den Hintergrund gerückt, doch der Sommer steht erst vor der Tür. Wer seinen Goals noch mal eine Chance geben will, hat hier ein paar Vorschläge, die den sportlichen Zielen auch eine nachhaltige Note geben.

1.

Nachhaltig einkaufen

Weniger Ressourcen zu verschwenden und Mode möglichst lange zu tragen, ist wichtig, um die Umwelt zu schonen. Doch das ist nicht die einzige Möglichkeit: Recycling-Kollektionen gibt es immer wieder bei großen Sportartikelherstellern. Dazu formieren sich auch Start-Ups, die dem Sport einen ökologischen Fußabdruck verleihen wollen. Beispielsweise gibt es von hejhej mats die Yoga-Matten, die aus den Überbleibseln der Schaumstoffindustrie geformt werden. Weitere faire Labels für Sportmode sind Nice to Meet me (aus Österreich) oder Mandala (aus Deutschland).

 

2.

Nachhaltige Ziele

Nicht nur das Equipment für seinen Lieblingssport kann nachhaltig sein, auch die eigenen Ziele kann man in dieser Richtung abstecken. Wer sie zu hoch oder niedrig steckt, kann schnell in der Frust-Falle festsitzen. Schlussendlich gewinnt dann wieder der innere Schweinehund, der einen bei „Netflix & Chill“ nicht mehr vom Sofa runterkommen lässt. Deswegen gleich von Anfang an einen Trainingsplan erstellen, der das richtige Quäntchen „mehr“ jeden Tag bringt. Und vor allem darauf achten, dass es eine Aufwärm- und Cool Down Phase gibt, um die Verletzungsgefahr so gering wie möglich zu halten.

 

3.

Nachhaltig trainieren

Für manche ist Laufen zu anstrengend, andere werden bei Yoga & Co ganz hibbelig. Den richtigen Sport zu finden und auf seinen Körper abzustimmen, ist wichtig um auch weiterhin aktiv zu bleiben. Sonst droht bei der ersten Regenperiode wieder ein „Absturz“ auf die Couch in der Trainingszeit, die Ziele entschwinden am Horizont und das Equipment landet in der Ecke.
Für alle, die sich nur schwer selber motivieren können, sind sportliche Freunde, die einen zu „Gym-Dates“ motivieren eine ideale Gelegenheit. Wer diese nicht hat, ist mit einem Personal Trainer gut beraten. Dieser überwacht nicht nur die Leistungen und spornt an, er hilft auch die Trainingssessions einzuhalten.

 

 

4.

Nachhaltig ernähren

Der Sporternährung und -Supplement Markt scheint in den letzten Jahren zu explodieren. Doch es sind nicht immer die besten Inhaltsstoffe, die in den glänzenden Verpackungen stecken und gestählte Körper versprechen. Um seinem Körper nach einem harten Training auch die richtigen Nährstoffe zu bieten, sollte einen Blick „hinter’s Etikett“ werfen und die Hersteller von Protein-Bar & Co auf Herz und Nieren prüfen, ob auch wirklich das beste drinsteckt. Oder: Sich von den vielen Rezepten gleichgesinnter online inspirieren lassen und selber lernen, wie man die perfekte Buddha Bowl macht!

 

 

5.

Nachhaltig entsorgen

Sportmode braucht Performance-Textilien, die aus Kunststoffen gemacht werden. Spezielle reißfeste und extrem belastbare Fasern sind eine chemische Meisterleistung, werden aber auch schwer abgebaut, wenn sie nicht richtig entsorgt werden. Kunststofffasern haben leider die Eigenschaft zu Mikroplastik zu zerfallen und Ökosysteme zu verschmutzen. Bei manchen Textilhändlern kann man diese mittlerweile zurückgeben. Einfach nachfragen!

Vorbildlich auf diesem Gebiet ist beispielsweise der Designer Michael Spitzbarth, der mit seinem Label bleed die erste klimaneutrale Outdoor-Jacke aus Sympatex. entwickelt hat. Diese ist nicht nur lösungsmittelfrei, sondern verzichtet auch auf Teflon. Wird die Jacke einmal vom Träger ausgemustert, kann sie wieder an den Hersteller zurückgeschickt werden – eine neue Jacke entsteht im Recycling-Prozess daraus.

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