#interiorinspo – Home-Trends mit Speed-Faktor

Klickt man sich durch Instagram oder Pinterest, verblasst die Strahlkraft des eigenen Zuhauses schnell. Angesichts der perfekt inszenierten Wohnlandschaften, der fleckenlosen Küche, dem aufgeräumten Kinderzimmer und dem stets gemachten Bett im „Master Bedroom“, vergeht einem schnell die Wohnlust. Doch so schnell wie sich ein Pinterest-Feed erneuert, so schnell scheinen auch die Trends zu erscheinen und wieder zu verschwinden.

Beispiel gefällig? Waren vor wenigen Jahren noch Vintage Bar Carts das große Thema, um dem Mad Men Flair zu huldigen, setzen diese jetzt Staub an. Die Freunde kommen halt doch nicht sooft, wie man dachte, schreibt die Salzburger Bloggerin Gute Güte in einem ehrlichen Posting. Und schon ist man mit einem Möbelteil „gesegnet“, das sich doch bitte in Luft auflösen möge. Der Impuls zum „Habenwollen“ war halt doch größer, als die Frage „Brauche ich das wirklich?“

Doch es sind die kleinen Dinge, die unseren Alltagskokon verändern können. Und damit müssen wir auch nicht Natur und Geldbörse plündern, um uns wieder wohl und „insta-like“ zu fühlen.

Architektin und Interior-Designerin Andreea Cebuc in ihrer Wohnung

Expertin auf diesem Gebiet ist die Wiener Bloggerin, Architektin und Interior-Designerin Andreea Cebuc, die mit ihrem Büro C’est Design große bis kleine Projekten umsetzt und ihre eigene Wohnung zur stilvollen Design-Wunderkammer entwickelt hat. „Unser Einrichtung spiegelt unsere Persönlichkeit wieder“, meint die Expertin. Dann raus mit unserer Persönlichkeit!

 

1. Wandfarbe

Klingt oldschool, doch damit kann man einen der verblüffendsten Effekte in den eigenen vier Wänden erzielen. Schon mal an eine Wand in Königsblau oder Emeraldgrün gedacht? Bilderrahmen, historische Kästen oder gemusterte Sofas können optisch so richtig in Fahrt kommen, wenn man sie mit der passenden Farbe kombiniert. Vom Baumarkt oder im Fachgeschäft Proben holen und loslegen! Wer mehr Geschick an den Tag legen möchte, kann bei Rebel Walls wunderschöne Tapeten auswählen oder sogar selber drucken lassen. Mehr Individualität geht dann wirklich nicht mehr.

 

 

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2. Naturmaterialien

Schilf, Treibholz (z.B. von der Donau) oder Pampas Gras, setzen die richtigen Akzente in öden Cornern. Ein schönes Treibholz kann an der richtigen Stelle (mit genug Abstand zu anderen Gegenständen) wie ein Kunstwerk aussehen. Voluminöse Vasen aus Glas oder – sehr im Trend – getöpfert, verändern gleich einen ganzen Raum. Und was sagt die Interior-Designerin Andreea Cebuc dazu?

Für viel Wohlbefinden und Gemütlichkeit sind rohe Naturmaterialien die beste Assoziation zur Ruhe.

 

3. Offenes Regal

Dinge, die am Boden stehen, sind nicht sonderlich hübsch anzusehen. Auch überfüllte Regale lassen uns nicht zur Ruhe kommen. Umdekorieren ist angesagt. Mit Buchstützen, Flohmarktfunden und ein wenig Grün entwickelt sich ein „Abstell-Board“ zu einem Eyecatcher. Einfach ausprobieren! Und dann kann es mit dem sogenannten #shelvie auf Instagram schon nicht mehr schief gehen.

 

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