Interview: Alexandra Palla kocht uns mit viel Liebe ein!

Wenn ein Blog mit einem Meryl-Streep-Film anfängt, ist das schon drehbuchreif genug. Doch wenn daraus dann noch ein Buch entsteht, das sich ohne Schnickschnack österreichische Küche und alles was drumherum passiert – ins 21. Jahrhundert holt, ist es filmreif.

Als Alexandra ihren „Rough Cut Blog“ startete, war ein Kochbuch nicht das Ziel. Mittlerweile hat sie mit ihrem einzigartigen Stil – der Name ist Programm – nicht nur Rezepte mit den wohl besten Titeln im Gepäck, sondern auch ihre eigene Küchen-Accessoires. Die beinhaltet auch ein stattliches Schneidbrett. Für den rough cut eben!

Wir haben Alexandra gleich mal zum Interview gebeten:

Bitte erzähle uns über deinen Blog! Wie hast du damit angefangen?

Vor genau 4 Jahren wollte ich einer Freundin zeigen, wie leicht es ist, einen Blog zu gestalten. Der Bloggerfilm „Julie & Julia“ lief gerade im Fernsehen. Ich hab eine einfache Vorlage aufgemacht, die Bilder von meinen Brownies  die an diesem Tag gerade gebacken hatte hineingezogen, den Blog dann Beispielhaft „roughcut“ genannt – den Beinamen hatte meine Art zu Kochen schon sehr lange – dann einen Text dazuschrieben und plötzlich hatte ich meinen eigenen roughcutblog.com, typisch.

Welche Kriterien gibt es damit, ein Rezept dir nicht nur schmeckt, sondern auch auf deinem Blog landet?

Rezepte auf meinem Blog haben alle eine kleine Story im Hintergrund. Da entsteht die Geschichte schon beim Einkauf, beim Tratsch mit der Marktfrau oder in einer Erzählung meiner Kinder. Der Blog Leser kann auch schon auf meiner Instagram-Seite oder auf Facebook dabei sein, wie ein Beitrag entsteht und die Plätze und Menschen zu einem Rezept vorher kennenlernen. Meist ist mir das jedoch zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst, sondern erst dann, wenn sich Rezept, Bilder und Story zusammenfügen und alles irgendwie zusammenhängt und passt.

Wie bist du an das Verfassen deines Kochbuchs herangegangen? Welcher „rote Faden“ war dir dabei wichtig?

Ich stand unter extremen Zeitdruck. Zum Zeitpunkt als mich der Verlag angesprochen hat ein Kochbuch zu machen, war weder die Idee noch ein Konzept vorhanden. Das Cover mit Titel und Bild  musste aber innerhalb von zwei Wochen abgeliefert weden. Das fand ich extrem roughcut und hab Ja gesagt. Dann habe ich Lieblingsrezepte der Blog-Fans aber auch noch nicht veröffentlichte in 5 Kapitel geschlichtet und ihnen Namen wie #knackfrisch, #ruckzuck, #easypeasy, #potlut und #sweetlove gegeben. Wichtig war immer: Wenige Zutaten, wenige Arbeitsschritte.

Was darf nie in deinem Kühlschrank fehlen?

Speck, Sauerrahm und Eiswürfeln für einen Sommer-Spritzer mit Vöslauer, natürlich!

Hast du ein Lieblingsrezept?

Ja, alle 85 aus meinem Buch!

 

„Put a lot of love in it“ von Alexandra Palla ist ab
sofort im guten Buchhandel oder bei Amazon erhältlich.

Fotos: Roughcutblog.com, Alexandra Palla & Florence Stoiber

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