#jungbleiben verbindet: Geschichte(n) im Thermalbad Vöslau

Welche Geschichte trägt das Thermalbad Vöslau in sich? Wessen Wege kreuzten sich hier vor fast 200 Jahren? Wir haben die spannendsten Anekdoten zusammengetragen.

Unter dem Motto #jungbleiben verbindet, suchen und finden wir Parallelen zwischen vermeintlich unterschiedlichen Lebenswelten und lernen so unsere Protagonisten kennen. Unsere letzte Folge führte uns ins Thermalbad Vöslau, wo Brigitte Drobil-Jelinek ihre Kindheit verbrachte und Schauspieler Philipp Hochmair gerne spielt und seine Freizeit verbringt.

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1822 ließ Graf Moritz Fries I. die „Fries’sche Badeanstalt“ errichten und ermöglichte damit den ersten Schwimmunterricht für Frauen in Österreich im Thermalbad Vöslau.

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Die Benützung der Schwimmteiche, der Wannenbäder und des Vollbades unterlag im 19. Jahrhundert jedoch einer strengen Trennung zwischen Männer und Frauen – die sittlichen Moralvorstellungen sahen keine zeitgleiche Nutzung vor.

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Ein berühmter Badegast war unter anderem Arthur Schnitzler: „Der erste Ort, an dem wir uns während einiger Ferienwochen und später noch öfters aufhielten, war Vöslau, in dessen lauen Quellenbädern ich schwimmen lernte,“ schrieb er in sein Tagebuch.

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Auch Kaiser Franz Josef und seine Frau Elisabeth fuhren auf Sommerfrische nach Bad Vöslau und nutzten den Kurort zur Erholung. Ludwig Van Beethoven erholte sich dort von gesundheitlichen Beschwerden und trank regelmäßig, auf Anraten seines Arztes, von der Ursprungsquelle.

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Diese speist das „Grüne Becken“ – das Herzstück des Thermalbads – aus 660 Metern Tiefe. Sie ist unfassbare 15.000 Jahre alt und noch immer klar, rein und frei von Umwelteinflüssen.

Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Brigitte Drobil-Jelinek.

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