Music’s Future is Female

Die Musikerinnen Soia und MIBLU gehen ihre eigenen Wege. Was sie gemeinsam haben, ist die Liebe zu Musik. Während MIBLU alias Miriam Orth-Blau noch am Anfang ihrer Musik-Karriere steht (wir sie vor einiger Zeit in einem Porträt über ihre Schmuckkunst vorgestellt haben) und sie kürzlich ihre Debut-EP „Too Close“ veröffentlicht hat, geht es bei Soia Hagen schon in die nächste Runde. Sogar eine Mini-Tour durch Südafrika war erst vor kurzem mit dabei. Jetzt launcht sie schon  ihr nächstes Album „Where Magnolia Grows“ am 29. März bei Compost Records.
Dem #jungbleiben Magazin verrieten sie, welche Projekte in Zukunft anstehen und was sie inspiriert.

Soia Musikerin

Foto: Ina Aydogan

 

Soia

NAME

Soia Hagen

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Wie bist du zur Musik gekommen?

Beim ersten Date hat mich mein Exfreund ins Studio mitgenommen und mit mir gleich den ersten Song recorded. Die Beziehung war schmerzhaft, aber ich bin ihm ewig dankbar, dass er mir Zugang zu einem meiner kreativen Ventile gezeigt hat.

Wenn du deine Musik beschreibst, was kommt dir als erstes in den Sinn?

Fantasie, Melancholie, und der Gegensatz zwischen einer liebliche Stimme und den teilweise morbiden Texten.

Was wünscht du dir für die Zukunft?

Entspannt und zufrieden zu sein, egal was kommt. Gut auf mich selbst aufzupassen, um positive Energie zu haben um auch für Andere da zu sein.

Woran arbeitest du gerade?

Ich beginne ein neues interdisziplinäres Musik-Sozialprojekt namens “G’schichtn aus’m Wiener” mit einem Kollegen, bei dem wir Wiener SeniorInnen lyrisch porträtieren und mit dem Material eine Altersheim Tournee in Wien machen. Damit erfüllt sich ein Traum von mir, mittels Musik etwas zum Wohlbefinden und Gefühl der Wertschätzung älterer Menschen beizutragen.

 

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MIBLU Miriam Orth Blau Musik Österreich

Foto: Robin Weigelt

MIBLU

NAME

Miriam Orth-Blau

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LETZTER TRACK

Du hast deine ersten Tracks jetzt draußen. Wie geht es weiter?

Soeben habe ich meine EP ‚Too Close‘ veröffentlicht und bin auf der Diagonale in Graz aufgetreten. Anfang April wird das Musik Video zu meiner nächste Single, die Mitte Mai erscheint, gedreht. Ich freue mich schon sehr auf die Arbeit mit Regisseurin Sarah Scherer. Sie hat tolle Ideen und ich schätze ihre Kreativität! Soviel darf ich schon verraten: Gedreht wird im Motto. [im 5. Wiener Gemeindebezirk, Anm.]

Was bedeutet Musik für dich?

Musik ist mein Ausgleich, die Möglichkeit meiner Kreativität freien Lauf zu lassen oft auch auf einer Ebene abseits vom vielen Nachdenken. Dann aber wieder hilft es mir meine Gedanken zu ordnen, Geschichten zu erzählen. Musik ermöglicht es mir, mich in verschiedene Zustände, Räume, Personen gleichzeitig hineinzuversetzen. Umso mehr bedeutet es mir wenn ich es schaffe mein Publikum auf meine Reisen mitzunehmen.

Wie sieht dein Kreativprozess aus?

Ich schreibe meine Texte selbst und arbeite mit Produzenten zusammen. Meine letzte EP ‚Too Close‘ hat Tiemo Frantal/Tifa musique produziert, gemastert wurde sie von Pete Maher. Oft schreibe ich mein Texte direkt auf einen Beat. Mir macht es Spaß mich vom Beat leiten zu lassen. Meistens ploppen da sofort Ideen auf oder Songs entstehen anfangs ohne Beat nur durchs improvisieren.

Was traut sich MIBLU, was sich Miriam Orth-Blau nicht traut?

MIBLU traut es sich von den ganz großen internationalen Bühnen zu Träumen und nimmt Miriam dabei mit.

 

 

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