Obizzi: Alles Gold, was glänzt

Das kleine, feine Stadtpalais Obizzi, das seit mehreren hundert Jahren „Am Schulhof“ in der Wiener Innenstadt liegt, an dem sich eine gepflasterten Gasse vorbeischlängelt, mutet nicht nur märchenhaft an, es ist heute auch das Zuhause für das gleichnamige Schmucklabel. 2018 zog hier Stefanie Derhaschnig gegründet wurde. Derhaschnig, die Internationale Betriebswirtschaftslehre studierte, fand erst später als Goldschmiedin ihre Berufung. Die Schmuckstücke von Obizzi sind voller Details, deren Entstehung man durch ein Fenster beobachten kann.

In 5 Worten, die für Obizzi stehen?

Unabhängigkeit – Mut – Leidenschaft – Natürlichkeit – Lebensfreude

Wie sieht DIE Obizzi Trägerin aus?

Sie ist unabhängig, mutig, leidenschaftlich, natürlich und voller Lebensfreude.

Was sollte man von Obizzi auf jeden Fall in der Schmuckschatulle haben?

Der Obizzi-Hände-Anhänger sollte auf keinen Fall fehlen. Ob an einem Lederband, einer antiken oder einer neuen Kette, die Hände stehen für all das was Obizzi Goldsmithery im wahrsten Sinne verkörpert.

Wien hatte vor allem um die Jahrhundertwende eine große Schmucktradition. Fließt diese bei Obizzi ein?

Als waschechte Wienerin und Liebhaberin der Wiener Historie und Tradition hole ich mir viel Inspiration aus allen möglichen Bereichen. Ob konkret die Wiener Schmucktradition einen großen Einfluß auf meinen Stil hat, kann ich nicht behaupten. Jedoch beeinflussen Menschen und deren Schaffen zur Jahrhundertwende wie Gustav Klimt, Egon Schiele, Otto Wagner oder Adolf Loos öfters mal das ein oder andere meiner Stücke.

Welche Materialien werden verwendet und woher stammen sie?

Ich arbeite ausschließlich mit Edelmetallen und Edelsteinen dessen Herkunft ich kenne. Das Silber und Gold beziehe ich von zertifizierten Quellen die eine konfliktfreie Lieferkette garantieren können. Alles Gold und Silber ist sozusagen fairmined. Bei Steinen wie Diamanten oder Saphiren achte ich ebenso auf die Herkunft. Es kann aber auch gut sein, dass ich mal eine schöne Muschel oder eine am Strand entdeckte Koralle aus dem Urlaub in eines meiner Stücke einarbeite.

Fotos: Laura Karasinski

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