Österreichs T-Shirt Szene stellt sich vor!

Wenn man die Bundeshymne umschreiben sollte, dann definitiv auch das „Land der T-Shirt Labels“ erwähnen! Besonders in Wien, aber auch in vielen Landeshauptstädten tummelt sich eine Szene, die rund um das (oft) weiße Leiberl bunter nicht sein könnte.

Unglaubliche 55 Marken hat alleine die letzte T-Shirt Messe „Shirty“ 2014 im WUK verzeichnet. Das weiße oder unifarbene Shirt als Leinwand, nutzen viele Kreative, um ihre Ergüsse auf Stoff per Siebdruck zu bringen und versuchen sich oft gegenseitig mit auffälligen Wortspielen zu überschlagen. So ist es auch kein Wunder, dass sich in den heimischen Streetstyle immer öfter ein Exemplar dieser Labels mischt. Ein paar, die man kennen sollte, haben wir hier für euch …

börner wien shirts

 

„Würstelstand, Blechweckerl oder Kasperl und Pezi in einen humoristischen Kontext zu stellen und mit modernen Grafiken zu vereinen“, ist die Idee hinter Börner Wien Shirts. Die beiden Gründer, Achim und Benschi, leben damit ihren Traum vom Textildruck und wollen, dass es „Studenten, Anwälte oder Gehirnchirurgen genauso anspricht, wie den Mistkübler oder den Badewaschl vom Krapfenwaldl.“ Pläne für die Zukunft sind, das Sortiment noch weiter auszubauen und die Shirts nicht nur online, sondern auch in einzelnen Shops in Wien zu verkaufen. „Momentan haben wir mehr Shirtideen in petto, als wir skizzieren können“, so die beiden Börner-Jungs.

 

yyy

 

Meidlinger Schmäh hat das T-Shirt Label yyy, das wir euch schon einmal ausführlich vorgestellt haben. Erfinder Thomas Dori und Thomas Womser setzen dabei auf Bio-Baumwolle, die dann mit Wortspielereien versehen ist und wahrscheinlich von Nicht-Wiener die eine oder andere Übersetzungshilfe braucht. Das geht aber dabei nicht nur auf Baumwolle, sondern auch auf Jute! Denn ebenso viele Tote-Bags hat yyy für seine Fans im Angebot. Besonders hilfreich, wenn mal keine T-Shirt Zeit ist.

 

biaschtlbude

 

Hier fächert sich Kaiserin Elisabeth mit einem Pommes-Fächer Luft zu und ihr Gatte isst einen Käsekrainer. Bei der biaschtlbude dreht sich, wie der wienerische Ausdruck schon andeutet, ums Essen und Trinken. Und zwar ausschließlich. Mit anspruchsvollen Collagen und Grafiken, ist biaschtlbude ein absolutes Highlight am Wiener „T-Shirt Himmel“.
Erstehen kann man die Shirts und Sweater im Webshop von Buden-Besitzer Dominic Reiter. Geheimtipp: Der Turnbeutel im Pommes-Look!

 

kitsch bitch

Kaum ein T-Shirt Label, das soviele internationale Modereferenzen vereint wie kitsch bitch. Als eines der ersten Shirt-Labels in Wien, das einen Hype um sich aufbauen konnte, ist kitsch bitch derzeit nicht nur mit Shirts und Taschen, sondern auch Sweatern unterwegs und die Kollektion wächst und wächst! Designerin und Gründerin Lilly Egger ist seit 2013 auch mit ihrem eigenen Shop in Wien vertreten.

 

zwerkstatt

 

Schon mal einen „Brainbow“ gesehen? Nicht? In der zwerkstatt geht er auf. Mit T-Shirts für Sie und Ihn aus Bio-Baumwolle und den dazugehörigen Taschen ist man auch noch mit gutem Gewissen angezogen. Die zwerkstatt von Bernd Grubmann wird übrigens im Februar in der Baumgartenstraße 15, 1140 Wien den ersten zwerkstatt Store eröffnen. (Öffnungszeiten: Freitag von 12 bis 19 Uhr geöffnet)

 

Fotos: mit freundlicher Genehmigung der jeweilig angeführten Labels

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