Tim Labenda: Modedesigner mit Interior-Fieber

Tim Labenda ist Mode-Profi (arbeitet u.a. für Missoni) und Interior-Connoisseur. Während er sich beruflich der Mode widmet, nimmt er uns auf seinem Instagram-Channel auf Interior-Reise(n) mit – kürzlich zog er von Berlin-Kreuzberg nach Berlin-Neukölln und gestaltet dort seine neue Wohnung. In den letzten Wochen konnte man die Umgestaltung der neuen Räume mitverfolgen. Mittlerweile finden sich zwischen einer überbordenden Pflanzen-Vielfalt in „Casa Labenda“ auch Design-Klassiker und ausgefallene Pieces, die er als leidenschaftlicher Sammler mit nach hause bringt, wie er uns erzählt. Für das #jungbleiben Magazin hat sich Tim Labenda Zeit genommen, um mit uns über seine schönsten Inspirationen zu plaudern.

 

Du bist in der Mode verankert, Consultant für Missoni – wie beeinflussen dich aktuelle Trends in der Mode bei deiner Einrichtung?

Ich glaube, Mode- und Interior-Trends bauen auf einander auf. Ebenso wie Musik immer im Einklang damit ist. Ich finde, dass gerade der „Urban Jungle“-Trend seinen Ursprung in der Mode hatte, weil Phoebe Philo damals als erste die CELINE Geschäfte mit großen Pflanzen ausgestattet hatte und dieses Gefühl von Urlaub und Entspannung in die Läden geholt hat. Da sah man sehr schön, wie das eine das andere beeinflusst.

 

Deine neue Wohnung in Berlin-Neukölln sieht traumhaft aus! Wie lange warst du auf der Suche und wann hat es für dich ‚Klick!‘ gemacht?

Wir haben insgesamt zwei Jahre sehr intensiv gesucht und es war nicht einfach genau so ein Schatzkästchen zu finden. Ich wollte unbedingt etwas nicht saniertes, dass ich ganz unseres machen konnte. Da hatte ich einfach Glück irgendwann genau das zu finden. Ich liebe es ja zu renovieren und Hand anzulegen. Da war so ein Projekt genau richtig für uns!

 

Eine Altbauwohnung selber zu sanieren und sie zu gestalten, ist ein lang gehegter Traum von Tim Labenda. Nach zwei Jahren Suche wurde er in Berlin-Neukölln fündig.

Aus deiner Sicht: Wie kann man seinen eigenen Interior-Stil finden?

Oh das ist gar nicht so einfach… Erst mal sollte man immer auf seinen Bauch hören und das machen, was einem gefällt. Aber einen Interior-Stil zu finden, ist fast noch schwieriger als seinen persönlichen Mode-Stil zu entwickeln. Ich habe selber lange gebraucht, um heraus zu finden, wie ich wohnen möchte und auch das ändert sich stetig. Ich glaube, es ist einfach ein sich immer wandelnder Prozess und hängt auch stark von den aktuellen Bedürfnissen des Bewohners ab.

 

tim labenda

Tim Labendas Wohnung in Berlin-Neukölln ist das neue Herzensprojekt des Modedesigners.

Welche Stücke wünscht du dir für deine neue Wohnung? Wonach suchst du gerade?

Ich wünsche mir gerade nichts sehnlicher als einen Hans J. Wegner Flag Halyard Chair! Der soll unbedingt noch einziehen und sein Platz ist auch schon in der Wohnung reserviert.

Pinterest, Instagram oder Print-Magazine und Mappe? Wie stellst du dein Mood Board zusammen?

Ich bin generell ein Sammler, und so sammle ich eben auch Bilder. Ich liebe Pinterest, Instagram und auch Magazine. Aber am meisten machen mir die Möbel- und Design-Messen Spaß. Die jährlich Design-Week in Mailand ist der beste Ort um Inspiration zu finden!

 

 

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Fotos: Tim Labenda / Instagram, Porträt-Foto: Bastian Jung

 

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