Vera Doppler: Vom Machen zur „Macherei“

Vera Doppler hat sich in den letzten Jahren mit Personalisierungen eine treue Fanbase aufgebaut. Von Taschen über Ohrringen, Tortensteckern bis zu individuellen Kreationen für Hochzeiten oder andere festliche Anlässe, sind ihre Stücke sehr gefragt. Das #jungbleiben Magazin hat mit dem Kopf hinter „Die Macherei“ über ihren Weg von der DIY- zur Business-Queen gesprochen, welche Herausforderungen es am Anfang gab und welche Tipps sie für diesen Sommer hat.

 

Wie hast du angefangen und wie bist du auf die Idee gekommen personalisierte Items anzubieten?

Vera Doppler: „Ich bin 2013 der Liebe wegen nach Wels gezogen. Gleichzeitig hab ich mich selbstständig gemacht, da es in der Umgebung keinen wirklich passenden Job gegeben hat. Die Technik hat mich schon immer wahnsinnig interessiert und ich hab dann angefangen das bis dahin eher im technischen Umfeld gängige Verfahren des Co2-Lasers auf Design & Lifestyle Themen anzuwenden.“

 

Welche Hürden gab es für dich anfangs zu überwinden?

Vera Doppler: „Erstmal großes Unverständnis bei meiner Umgebung. Keiner wusste so genau was ich denn da jetzt vorhatte. Zugegeben: am Anfang wusste ich es auch noch nicht so genau. Ich habe die Füße still gehalten, einige Fortbildungen im Bereich Druckvorstufe und Grafik absolviert und erstmal auf Fremdgeräten getestet, was so möglich ist. Nach gut einem Jahr kam die große Investition in die Maschine. Davor hatte ich schon großen Respekt, da die Kosten doch sehr hoch sind.“

Dafür gibt es einem die Möglichkeit 24/7 kreativ zu sein und den Kunden schnellstmögliche Umsetzung ohne allzu große Vorlaufzeiten zu bieten. Ich war schon immer ein bisschen so ‚ganz oder gar nicht‘.

Personalisierungen, um sich oder anderen eine Freude zu machen, sind groß im Trend. Warum boomt das heutzutage Zeit so?

Vera Doppler: „Es ist eine Zeit in dem jeder Mensch de facto alles hat. Etwas Personalisiertes wird nur für dich oder eben den Beschenkten gefertigt. Es hat eine Nachhaltigkeit und zeigt Wertschätzung. Das kommt sowohl bei Endkunden als auch immer mehr im Firmenumfeld sehr gut an.“

 

Welchen Trend hast du schon gesehen und werden wir auch bald hier in Österreich haben?

Vera Doppler: „Es ist momentan alles ein bisschen außerhalb der Norm sprich ein echtes Trend Watching was äußere Einflüsse angeht, ist sehr schwierig. Viele Lieferanten sind im Verzug mit Kollektionen bzw. wurde dieses Jahr eine Einkaufssaison quasi komplett ausgelassen. Ich finde es nicht schlecht, da so jeder ein bisschen selbst kreativ wird und schaut was mit den eigenen Ressourcen so möglich ist. Ein deutlicher Farbtrend, der sich schon ein Weilchen ankündigt sind Pastellfarben. Selbst Alltagsgegenstände & Co sehen in diesem Farbkleid besonders ansprechend und niedlich aus.“

Viele bleiben heuer erstmal zu hause und genießen Balkonien, Garten oder ein Picknick im Park. Was sind deine Macherei-Tipps für den perfekten Nachmittag mit Family & Friends?

Vera Doppler: „Wir leben Gott sei Dank in einem wunderschönen Land wo man sich den Sommer toll gestalten kann. Wir sind dazu übergegangen viele kleine ungezwungene Get togethers im kleinsten Rahmen abzuhalten. Ich liebe es selbst diese kleinen Events hübsch zu dekorieren. Eine karierte Decke, frische Blumen und passendes Obst, eine eiskalte Flasche Rosé und es kann losgehen.“

Und der Soundtrack dazu?

Vera Doppler: „Kein Sommer ohne alte französische Chansons und jazzigen Bossa Nova Mixen.“

 

 

 

Fotos von Vera Doppler: Patrick Langwallner

10. Juli 2020
Bewegend inspirierend X boicut – die neue Vöslauer Sonderedition Nr. 8
15. Juli 2020
Der Beauty-Trend in diesem Sommer: Lip Oils

Kommentieren

Die E-Mail Adresse wird auf der Website nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet und müssen ausgefüllt werden.