Zweite Chance! Re-Start für unsere Garderobe

Der Sommer ist da und damit ist auch wieder der Zeitpunkt gekommen, wo wir die Sommerklamotten aus dem Keller oder vom Dachboden holen. Das #jungbleiben Magazin hat nicht nur die besten Tipps und Hacks, wie man nachhaltig seine Garderobe auffrischen kann, sondern auch Inspirationen von YouTuber*Innen, die mit „alten“ Teilen in ihrem Kleiderschrank neue Looks kreieren. Und dass diese Neuentdeckungen oft mehr Spaß machen, als Neues zu kaufen, ist eine wunderbare Begleiterscheinung, die jede*r für sich dabei entdecken kann.

1. Auslüften & Steamen

Einen muffigen Geruch vom Lagern kann man am besten loswerden, indem man die Kleidung auf einem Bügel an einem gut belüfteten Ort aufhängt. Das kann beispielsweise der Balkon sein oder einfach ein Ast im Garten. Bakterien, die den Geruch verursachen fühlen sich nämlich mit viel Sauerstoff überhaupt nicht wohl und verziehen sich. Sollte es dann immer noch müffeln, kann man die Kleidung einfach mit einem Steamer – oder dem Dampfbügeleisen – oberflächlich abdampfen. Der heiße Wasserdampf ist ein echter Geruchskiller. Achtung: Unbedingt destilliertes Wasser (gibt es in der Drogerie bzw. Supermarkt) einfüllen.

2. Ökologisch verträgliche Waschmittel selber machen

Hier gibt es einen ganz besonderen Hack: Rosskastanien. Die Kastanien, die im Herbst von den Bäumen fallen, lassen sich ideal als geschrotetes „Pulver“ mit Wasser aufkochen und dann in der Handwäsche einsetzen. Die in der Kastanie natürlich vorkommenden Saponine sind ideal für die Handwäsche geeignet. Übrigens kann man die Flüssiglösung auch für Haut und Haare als Körperpflege einsetzen.

3. Bleichen in der Sonne

Weiße Wäsche mit Grauschleier lässt sich in der Sonne ideal bleichen. Dazu einen heißen Tag wählen und (nass!) in der prallen Sonne aufhängen. Die UV-Strahlung der Sonne hat die Kraft auch Stockflecken verschwinden zu lassen. Flecken kann man mit einem ökologisch unbedenklichen Fleckenentferner, wie beispielsweise einer Kernseife, vorbehandeln.

4. Der Alleskönner: Backpulver

Für stark vergilbte Wäsche eignet sich Backpulver besonders gut. Dieses ist auch als Natron erhältlich und kann zum Putzen im Haushalt für viele Oberflächen verwendet werden. Natron hat die Eigenschaft als natürliches Bleichmittel zu fungieren.

5. Nicht zu heiß waschen

Der Stromverbrauch bei der Wäsche in der Waschmaschine kann man deutlich reduzieren, indem man Wäsche nicht zu heiß wäscht. Oft ist 30 Grad Wassertemperatur vollkommen ausreichend. Übrigens: Gummibünde und synthetische Stoffe leiern bei heißen Temperaturen schnell aus. Je kälter man wäscht, desto länger hat man an seinen Garderobenteilen Freude.

6. Nadel, Faden und Knöpfe

Kleine Reparaturen kann man easy selber machen. Auf YouTube findet man dazu zahlreiche Tutorials. Ein kleines Näh-Set gibt es bereits für wenige Euro – oder man nimmt es aus dem Vanity-Kit beim nächsten Hotelbesuch mit.

7. Kleine Wäschesäcke verwenden

Löcher in Kleidungsstücken? Dies passiert beim Schleudern, wenn sich z.B. Strümpfe und BHs an Reißverschlüssen oder Knöpfen verheddern. Die sensiblen Teile kann man allerdings trotzdem mitwaschen, denn dafür gibt es spezielle Wäschesäckchen. Diese bekommt man online oder im Reformhaus. Wiederverwendbare Obstsäckchen, die man im Supermarkt bekommt, erfüllen übrigens den gleichen Zweck und sind zudem noch wesentlich günstiger.

8.  Kombinationsgabe

Wer auf der Suche nach Inspiration für schon vorhandenes ist, macht am besten einen Freund*Innen-Nachmittag bei sich zu hause, wo alles probiert – und eventuell sogar getauscht wird. Und wer dies nicht hat, der findet bei der griechischen YouTuberin Kristen Leo die richtige Ladung „Fashion Content“, die sich um Secondhand und Re-Styling des eigenen Kleiderschranks dreht. Auch die US-YouTuberin Erin Elizabeth hat auf ihrem Kanal eine Restyling-Challenge gestartet.

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