WALD Berlin: Schmuck im 90s Rausch

Stylistin Dana Roski und Model Joyce Binneboese startete WALD Berlin 2012 als Concept Store in Berlin Mitte. Doch nur die Produkte anderer zu verkaufen, war irgendwann nicht mehr inspirierend genug und so starteten die beiden nach einer mehrjährigen Nachdenkpause ihre eigene Schmuckkollektion, die außergewöhnlich tragbar, erfrischend unkonventionell und avantgardistisch ist. Zitate aus Kindheitserinnerungen mischen sich hier mit aktuellen Trends, die sie binnen kürzester Zeit zu einer ‚brand to know‘ machte. Zwischen New York und Bali gereist, sind Roski und Binneboese stets dem Free Spirit verbunden. Das spürt und sieht man auch an ihren Schmuckstücken.

WALD Berlin Founderinnen: Dana Roski und Joyce Binneboese

Dass sie dabei nachhaltig produzieren, ist ihnen ebenso wichtig. Alle Modelle werden in Deutschland von ehemaligen Langzeitarbeitslosen hergestellt, verarbeitet werden Materialien, die nicht von gefährdeten Arten stammen. Kein Wunder, dass die „Lovebrand“ mittlerweile von Magazinen, wie Vogue oder Harper’s Bazaar entdeckt wurden.

Das #jungbleiben Magazin hat die beiden Designerinnen Dana Roski und Joyce Binneboese nach ihren ganz persönlichen „Quellen“ gefragt.

 

Natürlich müssen wir euch diese Frage stellen: Woher nehmt ihr eure Inspirationen?

WALD ist ein Reisetagebuch. Alle Inspirationen sind Sammlungen aus allen Ecken der Welt, jedoch vereint sich alles auf einen gemeinsamen Nenner: Freiheit, Natur und das Empfinden von Glück.

Ihr habt Berlin in euren Namen integriert. Was liebt ihr an der Stadt?

WALD Berlin wurde vor 10 Jahren gestartet und war ein Fashion Concept Store in Berlin. Nach einem Jahr kreativer Pause, sind wir zwei Jahre rund um die Welt gereist, kamen danach wieder zurück und haben unsere Brand gegründet. Berlin wird immer unser Zuhause sein und uns an den Beginn erinnern, obwohl wir zum Teil gar nicht mehr in Berlin leben.

Ihr nehmt verschiedene Materialien, die in sehr ungewöhnliche Kontexte gebracht werden. Zum Beispiel Holzperlen, die mit Strass versehen sind. Woher stammt dieser „Mix & Match“ und wie entscheidet ihr, was verwendet wird?

„Mix & Match“ ist sehr wichtig für uns. Dieser elektrisierende Mix an Materialien, die man normalerweise nicht miteinander kombinieren würde – das ist very WALD. Manchmal muss man einfach ausprobieren, was zusammen passt und wie man es verarbeiten kann.

 

Ihr scheint die 90er zu lieben, zitiert viel aus diesem Jahrzehnt. Was ist eure liebste Erinnerung daran?

Die Musik. Wir hören immer noch sehr viel aus den 90ern.

 

 

Fotos: Wald Berlin

2. August 2019
Arthur Arbesser x 100% rePET – die neue Kollektion für Vöslauer
22. August 2019
MIËLO’s Bienen fliegen auf bio

Kommentieren

Die E-Mail Adresse wird auf der Website nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet und müssen ausgefüllt werden.