We are amazed ! Ein Magazin stellt sich vor

Als eines der erfolgreichsten Blogazines im deutschsprachigen Raum hat sich amazedmag.de etabliert. Mit seinen drei Gründerinnen – und manchmal auch interessanten Gast-Editoren, wie Bestseller-Autorin Lina Mallon – gehört es mittlerweile zur VOGUE-Community. Dank seiner ausgezeichneten Themenauswahl, die stets den Nerv der Zeit treffen, haben sich Antonia Wille, Amelie Kahl und Milena Heißerer eine treue Leserschaft aufgebaut. Von Lifestyle über Liebe und Feminismus findet man auf amazed eine große Bandbreite zu aktuellen politischen und popkulturellen Themen bietet. Zeit, die „amazing women“ zum Interview zu bitten!

Ihr beschreibt euch als Blogazine. Was unterscheidet euch eurer Meinung nach von „normalen“ Magazinen?

„Unser Ursprung liegt in der Blogosphäre. Wir alle haben jeweils fünf Jahre lang einen eigenen Blog gehabt, bevor wir uns 2013 dazu entschlossen haben, uns zusammenzutun und ein Blogazine zu gründen. Heute sind wir ein modernes Onlinemagazin mit Blogcharakter. Das bedeutet, wir sind keine klassische News-Seite, sondern schreiben über Themen wie Mode, Beauty, Lifestyle, Feminismus sowie Popkultur und gesellschaftlich-politische Themen, bereiten diese aber nicht nur journalistisch auf, sondern oft auch mit einer persönlichen Note.“

Milena Heißerer, Amelie Kahl und Antonia Wille sind das Team hinter amazed (Fotos: amazed mag)

Wie habt ihr euch als Team gefunden?

„München ist ein Dorf, und Amelie, Milena und ich haben uns auf verschiedenen Blog-Events kennengelernt und immer wieder digital ausgetauscht. Irgendwann saßen wir gemeinsam an einem Tisch, sprachen über unsere Zukunftsvisionen und das Potential, das Blogs haben. Wenig später hatten wir die Idee zu amazed – der Rest ist Geschichte.“

amazed ist mit uns erwachsen geworden. Die Themen haben sich immer wieder verändert und sind heute eine bunte Mischung aus allem, was uns beschäftigt und wichtig ist.

 

 

amazed changiert zwischen verschiedenen Themen. Mal leicht, mal ernst. Wie schafft ihr diesen Spagat und was ist euch bei der Auswahl der Artikel besonders wichtig?

„amazed ist unser Ort, an dem wir all die Themen behandeln, die uns wichtig sind und am Herzen liegen. amazed ist mit uns erwachsen geworden. Die Themen haben sich immer wieder verändert und sind heute eine bunte Mischung aus allem, was uns beschäftigt und wichtig ist. Das können ganz leichte Themen wie der neue Lieblingsmantel sein, aber eben auch schwerere Themen wie die Flüchtlingspolitik in Moria. Auch liegen uns Themen wie Feminismus, Mental Health oder andere aktuelle gesellschaftlich-politische Ereignisse am Herzen. So können wir auch unsere Leserschaft für diese Themen sensibilisieren.“

 

Für uns war immer klar: Wir sind Autorinnen, die über die Themen, die ihnen wichtig sind, schreiben wollen.

 

 

Seit einigen Jahren gibt es den Trend sich vor allem auf die Content-Produktion für Instagram zu fokussieren. Wie seht ihr das? Und welche Rolle spielt Instagram für amazed?

„Für uns war immer klar: Wir sind Autorinnen, die über die Themen, die ihnen wichtig sind, schreiben wollen. amazedmag.de ist unsere erste Adresse, die Social-Media-Kanäle ein Ort, um den Content, den wir auf amazed posten, weiterzuspielen. Die Gründerin von Rewardstyle sagte einmal zu uns: Ein Blog bleibt, Social-Media-Apps verändern sich und können morgen out sein. Ich denke, da ist etwas wahres dran. Wenn Instagram morgen schließt, ist das ganze Business-Modell Geschichte. Deshalb bleibt der Blog unser Hauptfokus. Nichtdestotrotz sind Social-Media-Apps wie Instagram wichtig – und wir versuchen den Content von amazed auf Instagram weiterzuspielen.“

Wie seht ihr die Zukunft von Online-Medien und welche Rolle möchte amazed im deutschsprachigen Spektrum dabei einnehmen?

„Online-Medien werden auch in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle spielen. Nichtdestotrotz ist die mediale Welt im ständigen Wandel, und was heute noch aktuell ist, kann nächstes Jahr schon wieder out sein. Wichtig ist es deshalb flexibel zu sein und auf Trends frühzeitig zu reagieren – dabei aber immer im Auge zu haben, ob das Ganze auch zu einem passt. Thema Tiktok. Die App ist wahnsinnig spannend, ich verfolge viele TikToker, weiß aber selbst: Ich als Autorin und Journalistin sehe mich dort nicht. Und das ist okay. amazed soll weiterhin für alle ein Ort sein, an dem sie informiert werden, Inspirationen finden und Denkanstöße bekommen. Wir wollen mit unserer Leserschaft wachsen, weiterhin meinungsstark und eine Anlaufstelle für junge Frauen und Männer sein.“

 

 

Fotos: amazedmag.de

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