Wer jung bleiben will, kombiniert pinke Flip-Flops mit einem grünen Kimono.

Wolfram ist Österreichs wohl gefragtester DJ und trotz seines internationalen Erfolgs auf dem Boden geblieben. Seine Geschichte beweist, dass man mit viel Herzblut, ein bisschen Glück und Humor alles schaffen kann.

Dass Österreichs wohl meist gefeierter DJ ein bodenständiger Typ aus dem kärntnerischen Sankt Veit an der Glan ist, hätten wohl die Wenigsten gedacht. Wolfram Eckert bespielt unter seinem DJ-Namen „Wolfram“ seit Jahren nationale und internationale Floors und hat es trotzdem irgendwie geschafft, am Boden zu bleiben. Dabei hat der gut aussehende Lockenkopf in seinen jungen Jahren bereits eine beachtliche Karriere hingelegt. Und er ist noch lange nicht fertig.

Wolfram machte 2001 eine Diplomausbildung zum Tontechniker, womit der erste Schritt zur eigenen Musik getan war – wie er selbst sagt – und es dauerte nicht lange, bis er sich einen Namen gemacht hatte. Bald legte Wolfram nicht mehr nur nebenbei in Wiener Clubs wie der Pratersauna oder dem Flex auf und arbeitete als Model, sondern spielte zum Beispiel auch auf Fashion Week-Partys von internationalen Luxuslabels in New York – übrigens neben Popgrößen wie Lady Gaga.

Schon von Beginn seiner Karriere an arbeitete Wolfram mit vielen Stars zusammen und die Liste wird immer länger: Er hat einen Song mit 90s-Dance-Held Haddaway produziert, mit Hercules And Love Affair zusammengearbeitet, plant ein Projekt mit DJ-Ikone Peaches und hat Moby kennengelernt – und das in einer ziemlich außergewöhnlichen Situation.

Moby und Wolfram trafen sich das erste Mal in einer Hotellobby in Miami. Es war acht Uhr morgens und Wolfram trug dabei einen grünen Kimono und pinke Flip-Flops. Kein Wunder, dass Wolfi, wie ihn seine Freunde nennen, einen bleibenden Eindruck bei Moby hinterließ.

Wolfram hat seinen ganz eigenen Sound mit Gigs in Berlin, Los Angeles, Tokyo, Hong Kong und Tel Aviv um die ganze Welt gebracht. Und obwohl er der sowohl national als auch international gefragteste DJ unserer schönen Alpenrepublik ist, kennt er keine Starallüren. Er ist am Boden geblieben, hat seinen Dialekt auch nach seiner Zeit in New York nicht verlernt und Arroganz ist für ihn ein Fremdwort.

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