Zu Besuch im Atelier von Goldschmiedin Barbara Zuna-Kratky

Barbara Zuna-Kratkys Herz schlägt für die Schmiedekunst. Von der Designidee bis zum fertigen Stück. Heute hat sie einen eigenen Shop im 7. Wiener Gemeindebezirk, inklusiver einer angeschlossenen Werkstatt. Dort entwirft die Künstlerin filigranen Schmuck, stellt Maßanfertigungen her und gibt sogar – für alle die sich selbst erproben wollen – Kurse. Wer auf der Suche nach individuellen und handgefertigten Stücken ist, oder selbst eines herstellen möchte, ist bei Barbara Zuna-Kratky richtig. Egal wie außergewöhnlich die Vorstellung der Kunden, sie versteht es, diese in ein wunderbar glänzendes Stück umzuwandeln.

Wir haben ein Interview mit ihr geführt und herausgefunden, woraus ihre Leidenschaft zu den Edelmetallen resultiert und wer hinter diesen Schmuckstücken steht:

Was ist Ihr Rat an junge Kreative?

Ganz wichtig ist Geduld, Fleiß und Ausdauer. Nach circa 15 Jahren ist das für mich eindeutig der Grund warum ich jetzt von meiner Arbeit leben kann und es auch immer besser läuft.

Was begeistert Sie an der Schmiedekunst?

Ich mag es mit den Händen etwas herzustellen, nach Fertigstellung es mit Freude in den Händen zu halten und es dann den glücklichen Augen zu überreichen.

Was ist das Besondere für Sie an Ihrem Alltag?

Mein ganzer Arbeitstag macht mir Freude – es fängt an mit der Übertragung was heute zu tun ist und endet mit dem Resultat des ganzen Schaffens. Die dreistündigen Goldschmiedekurse, die meist am Nachmittag stattfinden, sind auch eine große Bereicherung. Menschen, die sonst etwas ganz anderes machen, fertigen sich ihr eigenes Schmuckstück an. Sie tauchen in den Handwerksberuf Goldschmied ein und sind überglücklich mit einem selbstgefertigten Schmuckstück nach Hause zu gehen.

 

Wie würden Sie sich selbst mit 3 Worten beschreiben?

Liebenswert, bestimmt und arbeitsfreudig.

Kommen teilweise Kunden mit sehr ausgefallenen Wünschen zu Ihnen?

Ja, ich musste zum Beispiel einmal eine abgefallene Nabelschnur in einen Anhänger verpacken.

Gold empfinde ich als ..

wertvoll, weich und schön. Vor allem Rotgold!

Silber ist ..

mein Material für jede Art von Schmuck – leistbar und trotzdem beständig!

Wenn ich nicht Goldschmiedin wäre, würde ich stattdessen ..

… ein kleines Tageslokal mit gutem Kaffee und Snacks, oder eine kleine Frühstückspension, führen.

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