Maya Unger im #jungbleiben Portrait
Weitergehend habe ich wie so viele Frauen oft erlebt, was es heißt Machtlosigkeit zu empfinden, wenn die Hierarchien greifen und die Grenzen verschwimmen.
Es war und ist ein harter und oft undurchschaubarer Lernprozess den richtigen Weg zu finden, damit umzugehen und im Falle des Falls auch (für sich) richtig zu handeln. Aber es tut sich so viel diesbezüglich und das gibt so viel Kraft und Mut! Auch in Momenten, in denen man sich unwohl fühlt „Nein“ sagen zu können. Weil die vielen anderen Stimmen still im Hinterkopf flüstern „I've got your back“.
Welche Tipps würdest du deinem jüngeren Ich und jungen Schauspieler:innen geben?
Wahrscheinlich weil sie alle eine Kompromisslosigkeit verkörpern, die mir imponiert.
Und weil sie alle für etwas kämpfen das größer ist als sie selber und dafür ihre Kreativität und Kunst einsetzen. Und weil ich ihre Kunst genial finde. Und sie mir Mut gibt.
Weg vom instant-pleasure-fulfillment hin zu Überlegungen was wirklich gut tut. Uns selbst, den Menschen, der Erde.
Das Bewusstsein, dass unsere Taten Folgen haben und wir darüber bestimmen können welche. Das empowered, gibt uns ein Werkzeug in die Hand, die Entscheidungen von heute ernst zu nehmen. Ich denke nachhaltig Jungbleiben ist eine Lebenseinstellung, die dafür sorgt, dass wir morgen noch von heute ernten können. Und das brauchen wir. Dringend. Im Großen wie im Kleinen.
Prickelnd, mild oder ohne?
Superprickelnd.
Neues im Alten – Maya Unger begeistert mit mutigen Texten und frischen Perspektiven
Fotos/Stills - TV-Spot: © DMB. I PPMNEXT_Film & Paul Hermann
Fotos: © DMB. I PPMNEXT_Foto & Delia Baum
Fotos: © Benjamin Helm



