Studio if you know you know
Fotos © Zoe Opratko (links); Susanne Einzenberger (rechts)

Studio IYKYK im #jungbleiben Portrait

Wie würdest du euch in 5 Worten beschreiben? 

offen, herzlich, transparent, innovativ & cute

Warum habt ihr den Namen von ‘Pretty Shitty Studio’ zu ‘IF YOU KNOW YOU KNOW’ geändert und welche neuen Impulse wollt ihr damit setzen?

pretty shitty war die „charmante“ Beschreibung dafür, dass unser damaliges Studio im 16. Bezirk, das von Susanne und mir geführt wurde, eine ´zamgschusterte Bude war. Die unebenen Böden knarrten, die Wände waren feucht. Wir hatten es während Corona aufgemacht und mit relativ wenig finanziellen Mitteln so saniert, dass man dort gut arbeiten konnte. Es war auch irgendwie cute, das lag wahrscheinlich aber an den Leuten, die um uns herum waren (und weiterhin sind). 

IYKYK ist nicht nur eine neue Studio-Führung (mit Doris und Christoph sind wir jetzt zu viert), sondern auch eine neue Location, ein sehr großes Tageslicht-Studio im 8. Bezirk und eine architektonische Perle, die von außen gar nicht ersichtlich ist. Deshalb der Name „if you know you know“, mit dem wir aber auch viel mehr anspielen wollen.

Studio if you know you know

Fotos © Susanne Einzenberger

 

Wie arbeitet ihr im Kollektiv und was bringt das mit sich?

Es bringt vor allem was fürs einzelne Sozialleben. Wir haben das pretty shitty studio damals aufgemacht, weil wir es Leid waren, allein zu Hause zu sitzen und zu arbeiten. Wir sind aber kein Co-Working-Space, sondern sehen uns als Gruppe Freunde, die zusammen arbeiten und den Tag verbringen. Zufälligerweise sind dann berufliche Überschneidungen dabei, von denen wir alle profitieren können. 

Welche Talente und Disziplinen vereint euer Kollektiv?

Bei uns sind großteils Fotograf:innen und Videograf:innen tätig, wir haben aber auch z.B. eine Set-Stylistin und einen Online-Marketing-Profi unterm Dach, sowie unser „hauseigenes“ Fotolabor (plus foto lab). Was wir aber diesmal anders machen: unsere Studio Membership. Mit der wollen wir jungen Kreativen in Wien einen Anschluss bieten, ihnen auch die Möglichkeit geben günstig in einem Tageslicht-Studio zu shooten oder etablierteren kreativen Fragen zu stellen.

Fotos © Susanne Einzenberger

 

Was bedeutet Inspiration für euch?

Jeder von uns inspiriert sich anders, würde ich sagen. Was wir aber alle gerne machen ist uns gegenseitig Feedback zu geben. Das hilft enorm. Den direkten Austausch von peers zu haben, die deine Arbeit schätzen und ehrliche Meinung geben können.  

Welche Leistungen bietet ihr abseits vom Foto- & Videostudio an sonst noch an bei ‘If You Know You Know’?

Wir wollen das Komplett-Paket für Kreative bieten. Dazu gehört, dass man neben dem Studio auch sehr viel Licht- und Kamera Equipment inhouse mieten kann. Unser eigener Studio-Manager ist vor Ort und erklärt unseren Mieter:innen alles bzw. kann auch als Licht-Assistent für den Tag gebucht werden. Und für alle, die auf Film fotografieren – die können ihre Filme in unserem „hauseigenen“ Foto-Labor zur Entwicklung geben. 

Fotos © Studio IYKYK

 

Würdet ihr euch als feministisches Kollektiv bezeichnen?

Wir führen IYKYK zu viert. Unsere CEOs sind zur Hälfte weiblich gelesene Personen – auch unsere Mieter:innen sind überwiegend Frauen. Feminismus umfasst unseres Erachtens allerdings viel mehr, als nur eine gewisse Quote zu erfüllen. Wir verstehen uns im Team als Gleichgesinnte und versuchen für uns und andere Personen fair und inklusiv zu agieren.

Wir wollen einen Raum bieten, der für alle zugänglich und frei von Vorurteilen und Stereotypen ist. 

Was bedeutet #jungbleiben für dich?

Ein intensiver Austausch mit der nächsten Generation an Kreativen. 

Ohne, mild oder prickelnd? 

Superprickelnd.

 

Fotos: © Susanne Einzenberger, Zoe Opratko und Studio IYKYK

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